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Trimmen:
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Warum werden die rauhhaarigen Hunde eigentlich getrimmt? |
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Im Frühjahr und im Herbst kommen alle Hunde in den Haarwechsel. Auch bei den Rauhhaarigen, denen der Pelz den ganzen Winter über belassen wurde, beginnt im Frühjahr das »Haaren«. Doch es geht nicht vollkommen von selbst vorüber wie bei stockhaarigen, lang- und kurzhaarigen Hunden. Man muß nachhelfen und das alte, locker gewordene Oberhaar bis auf die dichte, kurze Unterwolle, die zum Teil auch ausgeht, auszupfen. Das hat den Vorteil, daß ein Rauhhaarhund in zwei bis drei Stunden seinen juckenden Winterpelz los wird und sich rundherum wohlfühlt. Die verbliebene Unterwolle schützt noch genügend, und bald wächst das neue Deckhaar nach. Ein Schäferhundbesitzer dagegen muß im Frühjahr tüchtig bürsten, um das Haaren seines Tieres zu verkürzen. Es gibt bei den Rauhaarigen keinen Wechsel vom dicken Winterpelz zum leichteren Sommerfell. Wenn ihr festes Deckhaar seine bestimmte Länge erreicht hat, stirbt es ab, und das neue schiebt auch im Sommer in gleicher Stärke nach. Das Trimmen unterstützt diesen Vorgang, regt das Wachstum des neuen Haares an und verbessert dadurch dessen Qualität. Voraussetzung ist aber, daß man sich nicht mit zweimaligem, totalem Abtrimmen im Jahr begnügt. Bei diesem Haartyp ist es möglich, durch Übertrimmen in regelmäßigen Abständen das nachwachsende Deckhaar wochenlang in guter Verfassung zu halten. Ideal wäre es, durch den Trimmrhytmus ein »rolling coat« zu erreichen.
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Das bedeutet, daß jeweils die obere Haarschicht ausgezupft werden kann, und das neue Deckhaar darunter schon etwas nachgewachsen ist, sodaß der Hund ständig ein frisches Haarkleid hat - mit verhältnismäßig geringem Aufwand. Von Zeit zu Zeit muß aber auch ein so behandeltes Haar ganz herunter. Für Aussteller ist es wichtig, nicht unbedingt vom allgemeinen Haarwechsel abhängig zu sein. Technik
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